App Entwicklung mit jQuery Mobile

Smartphones (iPhone, Galaxy S) und Tablets, wie das iPad, werden immer beliebter, auch im Business Bereich tut sich viel. Deswegen bleibt das Thema App Entwicklung auch weiterhin ein Dauerbrenner.

Wie immer stellt sich die grundsätzliche Frage, entwickle ich native also direkt gegen die zugrundeliegende Plattform, also auf Basis iOS oder Android. Oder versucht man einen cross-platform Ansatz. Eine vielversprechende Möglichkeit zur cross-platform Entwicklung ist eine web-basierte App, nennen wir sie kurz  Web App. Aufstrebende Standards wie HTML5 ebnen hierfür den Weg.

jQuery Mobile – Web App mit nativem Look

Da die native App das Maß vorgibt und die beste User Experience verspricht, versucht man auch mit einer Web App möglichst einen nativen Eindruck zu hinterlassen. Mit jQuery Mobile (JQM) existiert ein UI Framework, mit der sich Web Apps mit einem nativen Look & Feel entwickeln lassen.

Zwar ist das Framework immer noch Beta, doch die Version 1.0 soll nicht mehr lange auf sich warten lassen, auch macht die aktuelle Beta 2 schon einen stabilen und brauchbaren Eindruck.

SAP setzt mit Sybase Unwired Platform 2.0 auch teilweise auf JQM

Wie beliebt jQuery Mobile ist, zeigt auch, dass es im Sybase Hybrid Web Container als UI Framework genutzt wird. Der Hybrid Web Container erlaubt es, auf Basis von HTML, CSS und JavaScript, einfache mobile Business Workflows zu entwickeln und wurde mit der Version 2.0 der Sybase Unwired Platform (SUP) eingeführt.

6of5 Mobile, eine jQuery Mobile Web App

Als Beispiel einer solchen auf Basis von jQuery Mobile entwickelten Web App sei hier kurz 6of5 Mobile vorgestellt. Diese App wird mit der nächsten Version des 6of5Wiki ausgeliefert und bietet Zugriff auf Informationen der öffentlichen Räume des 6of5Wikis. Die App erlaubt den Abruf der letzten Änderungen im Wiki, die Nutzung der Volltextsuche und läßt sich wie eine native App bedienen:

Die nachfolgenden Screenshots zeigen ein Suchergebnis (Bild linke) und die Anzeige einer Wiki Seite (Bild mitte). Auch die Einbindung von Google Maps zur Ortsanzeige (Bild rechts) ist relativ schnell und einfach realisierbar:

 

 

 

 

 

 

 

Installation einer Web App

Die Installation einer Web App kann über eine Web Adresse erfolgen. Der Weg über den App Store oder den Android Market ist nicht notwendig. Eine schrittweise Anleitung findet sich hier. Danach kann die Web App wie jede andere native App direkt vom Home Screen gestartet werden.

Alternative kann man mit Tools, wie PhoneGap, aus einer Web App eine “quasi-native” App erstellen, die sich dann auch über die App Stores vertreiben läßt.

 

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SAP Wiki endlich mit Netweaver 7.3

Lange hat es gedauert, bis nun endlich ein Enterprise Wiki mit dem SAP Enterprise Portal ausgeliefert wird. Nach der Ankündigung im April 2008 sind bis zur Freigabe von Netweaver 7.3 Ende Mai 2011 nochmals 3 Jahre bis zur generellen Verfügbarkeit des SAP Wikis vergangen.

Hat sich das Warten gelohnt?

Es gab auch schon vorher Möglichkeiten, ein Wiki in das SAP Portal zu integrieren, so z.B. existiert ein Business Package zur Integration von Confluence. Jetzt existiert eine integrierte Lösung der SAP und das noch “geschenkt”, da die Nutzung des Wikis bereits durch die Netweaver Lizenz abgedeckt ist. Soviel schon mal vorweg, das Wiki ist brauchbar, hat sehr viele Enterprise Wiki Funktionen.

Einfache Installation

Die Installation gestaltet sich recht einfach. Nach dem zusätzlichen Deployment zweier SCA Files und etwas Konfigurationsaufwand steht die Wiki Funktionalität innerhalb des SAP Enterprise Portal (Netweaver Usage Type EP) über iViews und entsprechende Rollen im Portal Content Studio zur Verfügung:

Aufbau und Struktur

Wie es sich für ein Enterprise Wiki gehört, läßt sich der Inhalt in Räumen organisieren, hier Spaces genannt, so dass sich das Wiki auch gut als Projektwiki einsetzen läßt:

SAP Wiki SpacesFür einen Space lassen sich die Berechtigungen separat pflegen oder aus einem übergeordneten Space erben. Die Pfege der Berechtigungen basiert auf den Gruppen und Benutzern der UME:

Komfortables Leben für Autoren – Inhalte eingeben

Für den Benutzer genauer gesagt den Autor, also jemand der Inhalte liefern will, steht ein WYSIWYG Editor zur Verfügung. Damit ist es relativ einfach und komfortabel, Inhalte zu pflegen. Link zu anderen Seiten lassen sich auch leicht über eine Suchfunktion einfügen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, die Wiki Markup direkt einzugeben, wie es gerne von “Power Usern” getan wird, weil es deutlich schneller ist. Allerdings führte der Wechsel zwischen diesen beiden Eingabemöglichkeiten öfters zu seltsamen Ergebnissen und Inhalte verändern sich unerwünscht.

Inhalte finden und Navigation – Rolle des Konsumenten

Genauso wichtig wie eine einfache Möglichkeit Inhalte einzugeben, ist es, dass die verfügbaren Informationen von den Benutzern wieder gefunden werden können. Hier sind viele Standardfunktionen vorhanden. Die Strukturierung in Spaces (“Räume”) ist hierfür schon eine sehr gute Grundlage. Die Volltextsuche besitzt ebenfalls nützliche Funktionen, so kann die Suche auf bestimmte Spaces und auf ein bestimmtes Veröffentlichungsdatum begrenzt werden:

Was fehlt, sind Backlinks, obwohl dies eine so nützliche und wichtige Funktion von Wikis darstellt. Auch wäre es sinnvoll, wenn der Verlauf der zuletzt besuchten Seiten noch zur Verfügung stehen würde. Diese Elemente sind für die Navigation extrem hilfreich und machen die Vernetzung der Inhalte klarer.

Wir können hier nur einen relativ kurzen Abriss über die wichtigsten Funktionen des Wikis abgeben. Es gibt noch zahlreiche interessante Features inklusive fortgeschrittener Administrationsfunktionen.

Fazit

Die erste Integration ist gelungen. Es gibt noch viele Möglichkeiten, die Integration in das SAP Portal zu verbessern. Wie für alle Enterprise Wikis gilt auch für das SAP Wiki, die Technik ist schnell bereitgestellt und einfach zu nutzen. Es zählt dann, wie man organisatorisch damit umgeht und wie es gelingt, die richtigen Anfangsstrukturen zu schaffen und die Nutzer zu schulen und zu motivieren. Dann wird auch der Einsatz des SAP Wiki zu einer Erfolgsgeschichte im Unternehmen.

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Verschiedene App-Entwicklungsarten für iPhone und Android (6of5 Wiki Raum)

In einem Wiki Raum MOBILDEV habe ich die verschiedenen Möglichkeiten der App-Entwicklung für iPhone, iPad und Android zusammengefasst. Es geht zwar noch nicht sehr in die Tiefe, bietet aber einen guten Überblick für den Einstieg.

Entwicklung fuer iPhone, iPad und Android (6of5 Wiki Raum)Unterschieden wird zwischen nativen Apps und WebApps (webbasierten Anwendungen). Auch finden sich Informationen und  Links zu verschiedenen Frameworks für die App-Entwicklung, z.B. Sencha Touch, PhoneGap, Titanium Mobile und jQuery Mobile. Welche habe ich noch vergessen?

Dies ist nur ein Ausgangspunkt. Ich werde in naher Zukunft noch mehr Informationen und Details hinzufügen und dank 6of5 Wiki-Technik ist dies ganz einfach.

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Aufbereitungsanlagen für das Soziale Netzwerk – Flipboard, Paper.li & Co

Wie soll man diese Tools nennen? Social-News-Reader? Irgendwie trifft’s nicht ganz.

Auf alle Fälle entsteht aus dem für einen Aussenstehenden komisch aussehenden Strom an Tweets ein ansehnliches Ergebnis, das gerade auf einem iPad eine richtig gute Figur macht. Anstatt kryptisch verkürzter URLs lachen einen jetzt Bilder und Videos entgegen.

Das Ganze ist schon phantastisch, man erzeugt ohne Zutun eine Zeitung mit einem bestimmten inhaltlichen Focus, ohne viel dafür tun zu müssen. Man folgt nur den “richtigen” Leuten und die arbeiten dank ihrer Tweets den Inhalt der Zeitung auf, und zwar je nach Anzahl ggf. gleich zu Hunderten. Das alles noch freiwillig und ehrenamtlich! Einfach brilliant!

Besonders gefällt mir zum persönlichen Gebrauch Flipboard. Wirklich chic und praktisch. Hier kann man aus verschiendenen Quellen (auch mehrerer Twitter Accounts) seine Zeitung produzieren lassen. Macht Spass diese dann auf dem Sofa durchzublättern. Funktioniert aber nur mit dem iPad.

Paper.li ist etwas anders. Nicht ganz so chic, aber die Zeitung ist nicht nur für einen selber abrufbar, sondern auch für andere nutzbar, da es webbasiert umgesetzt ist. Das macht die Sache interessant. Auf dem nachfolgenden Bild ist die Enterprise Wiki Daily zu sehen. Sie nutzt als Quelle den Twitter Account @EnterpriseWiki und wird damit von einem 10-köpfigen Redaktionsteam (Twitter Nutzer) “gemacht”:

Zite konnte mich auf den ersten Blick nicht so überzeugen, obwohl man hier den Google Reader andocken kann. Das ist für mich eigentlich meine wichtigste Informationsquelle bis dato. Mal weiter beobachten.

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Eclipse Tip: Platzsparen mit abgekürzten Packages

Über Einstellungen -> Java -> Appearance kann man Abkürzungen für Java Packages festlegen. Damit läßt sich Platz sparen und man bekommt noch einen besseren Überblick.

Die nachfolgenden Screenshots stammen aus Eclipse 3.6 SR1 Helios:

Diese Einstellungen führen dann zu einer übersichtlicheren Anzeige der Packages. Finde ich zumindest:

Dieses Feature kannte ich bisher noch nicht. Ist sehr praktisch. Dank an den TestNG Guru Cedric Beust für diesen Tip (Many Thanks to Cedric for this info and the brilliant TestNG testing framework).

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